Anandamaya Kosha
Ānandamaya kośa · आनन्दमय कोश
Besteht aus Ananda, der Seligkeit. Die innerste der fünf Schichten und laut Text dennoch nur eine Bedeckung. Verbunden mit traumlosen Schlaf und tiefer Versenkung, leicht mit dem Ziel des Weges verwechselt.
- Besteht aus
- Ananda, Seligkeit
- Position
- Die innerste der fünf
- Verbunden mit
- Traumloser Schlaf und tiefe Versenkung
- Auch genannt
- Der Kausalkörper, Karana Sharira
- Zugehöriges Zentrum
- Kronenchakra
- Quelle
- Taittiriya Upanishad II.5
- Klassisches Werkzeug
- Samadhi, vollkommene Versenkung
Die letzte Hülle
Die Upanishad beschreibt im Inneren der Hülle der Erkenntnis etwas aus Seligkeit und hält dort keineswegs inne. Sie nennt es weiterhin eine Kosha, eine Scheide, nicht das Schwert selbst.
Das spätere Vedanta setzt diesen Bereich mit dem Kausalkörper gleich und mit jenem Bewusstseinszustand im traumlosen Tiefschlaf, in dem weder Sinne noch Gedanken tätig sind und dennoch etwas bis zum Morgen fortdauert.
Warum die Warnung wesentlich ist
Übende gelangen mitunter in Zustände, die sich endgültig anfühlen. Die Lehre der fünf Hüllen erinnert daran, dass ein Gefühl von Endgültigkeit noch keine Vollendung ist und dass Seligkeit ein weiterer erfahrener Zustand bleibt, nicht das erfahrende Selbst.
Dies ist der tiefste Gedanke des Modells und der Grund, warum die Koshas seit zweieinhalb Jahrtausenden weitergegeben werden.
Die Formulierung der Upanishad begründet dies präzise: Diese Hülle birgt Seligkeit, kennt jedoch ihren eigenen Ursprung nicht. Was von anderswo erhellt werden muss, ist nicht das Licht selbst.
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